Über uns

Neu!!!  40 Jahre Elterninitiative
Unsere Chronik 1975 - 2015 mit interessanten Beiträgen
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Hilfe zur Selbsthilfe......

Der religiöse und weltanschauliche "Supermarkt" wird immer unübersichtlicher. Angebote aller Art versprechen Ihnen "Erfolg ohne Grenzen", "Entdecke Dein wahres Ich", "Lösung aller Probleme", "Rettung vor dem Untergang".
Wir möchten Ihnen aktuelle Informationen zum Thema Sekten, Psychogruppen und Gurubewegungen anbieten. Denn neben vielen ernsthaften und seriösen Angeboten missbrauchen immer mehr Scharlatane, Quacksalber und selbsternannte Heilsbringer die Suche der Menschen nach Antworten auf die Fragen nach Zukunft, Sinn und Geborgenheit sowie Gesundheit, Heil und Heilung für ihre eigenen Zwecke.

Wir wollen informieren und aufklären. Im Gegensatz zu manchen dubiosen Anbietern am Psychomarkt, können und wollen wir keine schnellen Patentlösungen mit Erfolgsgarantie anbieten. Denn werten und entscheiden muss jeder selbst. Der eigene Standpunkt und gesunde Menschenverstand sind gefragt.

Auch wir haben klare Standpunkte. Wir sind nicht "neutral", sondern fühlen uns klar dem Menschen- und Gesellschaftsbild unserer Verfassung verpflichtet. Wir achten und schätzen das Grundrecht der Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Aber Religionsfreiheit ist keine Narrenfreiheit und sie schließt Meinungsstreit und Kritik an zweifelhaften Methoden und totalitären Ideologien nicht aus.

Uns geht es nicht um Pauschalisierungen. Die von uns genannten Kritikpunkte haben sich aus den Erfahrungen einer zwischenzeitlich über 40-jährigen Beratungsarbeit mit ehemaligen Mitgliedern, Angehörigen und anderen Betroffenen herauskristallisiert.

Der Mensch und das persönliche Gespräch stehen für uns nach wie vor im Mittelpunkt. Diese Seiten können deshalb bei individuellen Problemen den direkten Kontakt nicht ersetzen. Scheuen Sie sich deshalb bitte nicht, direkt mit uns Verbindung aufzunehmen, wenn wir für Sie wichtige Fragen auf dieser Homepage nicht beantworten konnten. (Kontaktdaten siehe am Ende der Seite)

Warum gibt es uns?

Seit Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre hat das Phänomen der Sekten, Gurubewegungen und Psychogruppen in Deutschland immer mehr an Bedeutung gewonnen. Die Mitgliedschaft in einer solchen Gruppe bedeutete in vielen Familien einen erheblichen Einschnitt. Betroffenheit, Ratlosigkeit, Selbstvorwürfe und viele offene Fragen traten auf. Immer mehr Eltern und Angehörige von Gruppenmitgliedern hatten die kirchlichen Beauftragten für Sekten und Weltanschauungsfragen um Rat und Hilfe gebeten. Es zeigte sich, dass es sehr wichtig ist, sich über Information und seelsorgerische Gespräche hinaus, auch mit anderen Betroffenen austauschen und sich mit den eigenen Erfahrungen gegenseitig stützen zu können. Deshalb wurde unsere Elterninitiative als erste ihrer Art in Deutschland 1975 gegründet.

Was tun wir?

Hilfe zur Selbsthilfe ist unser Ziel bei der Gründung gewesen und ist es bis heute geblieben.
Wir wollen Aufklärungsarbeit für die Öffentlichkeit leisten. Viele unserer Mitglieder stehen als Referenten für Veranstaltungen von Jugendgruppen, Schulklassen, Parteien und ihren politischen Jugendorganisationen, Vereinen und Verbände, pädagogische Fortbildungsveranstaltungen etc. zur Verfügung.
In verschiedenen Gesprächskreisen auf regionaler Ebene bietet sich die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig mit den eignen Erfahrungen zur Seite zu stehen.
Mindestens genauso wichtig ist aber das persönliche Gespräch. Dies bedeutet zuzuhören, für individuelle Probleme, individuelle
Hilfe anzubieten und für eine langfristige Beratung zur Verfügung zu stehen. Diese Arbeit geschieht stets im Verborgenen.
Vertraulichkeit ist die Voraussetzung, um Vertrauen aufbauen und wirklich helfen zu können. Dies ist zwar oftmals mühsam und nicht publicityträchtig, man kann keine Bestseller damit schreiben oder Honorare in vierstelliger Höhe fordern, doch dies ist auch nicht unser Ziel. Der Betroffene und nicht die eigene Profilierung ist Maßstab unserer Tätigkeit.
"Hilfe zur Selbsthilfe" ernst nehmen heißt auch, ehrenamtlich und ohne staatliche Dauerzuschüsse tätig zu sein.
Dort wo wir nicht selbst helfen können, versuchen wir geeignete Institutionen oder Personen zu vermitteln, so beispielsweise Rechtsanwälte bei rechtlichen Fragen.
Regelmäßig veranstalten wir Fachtagungen, die den Teilnehmern die Möglichkeit bieten, mit hochkarätigen Fachleuten aus Politik, Wissenschaft, Recht und den Kirchen zu diskutieren.

Was gibt's in Zukunft zu tun?

Die Szenerie hat sich verändert. Ein unüberschaubares Angebot von Gruppen und Grüppchen, Therapie- und "Selbsterfahrungs"-Angeboten, Erfolgstrainings etc. drängen heute auf den Markt. Diese Angebote haben sich zu einer boomenden Branche entwickelt. Auf jährlich über 10 Milliarden € wird der Umsatz geschätzt. Zu den persönlichen Beratungsgesprächen kommen im zunehmenden Maße auch Anfragen über die Einschätzung einzelner Angebote. Nicht immer kann man hier weiterhelfen, zu vielfältig ist der therapeutische, spirituelle und religiöse "Supermarkt" geworden.
Im Gegensatz zu vielen Gruppen und Heilsbringern erheben wir nicht den Anspruch Patentrezepte zu besitzen und auf alles und jedes eine Antwort zu wissen. In dieser unübersichtlichen Szene wird es auch für Fachleute immer schwieriger den Überblick zu behalten.
Wichtiger als die Fragen "Ist XY eine Sekte? Hat das Angebot ABC etwas mit Scientology zu tun?" ist es deshalb von Seiten des Anfragenden selbst erst einmal einen eigenen Standpunkt zu definieren und derartige Angebote mit dem "gesunden Menschenverstand" zu hinterfragen. Kann ein Heilungsangebot, in "10 Stunden jede Krankheit bekämpfen zu können", wirklich seriös sein? Wo hat sich angebliche Wissenschaft der kritischen Überprüfung ihrer Thesen gestellt? Welche Qualifikation haben einzelne Anbieter und ihre Mitarbeiter? Kann man für 9000 US$ sich einfach seine eigene Wahrheit "kreieren", wenn einem die Realität nicht mehr gefällt? Stimmt das dort vermittelte Menschenbild, die Definition von Ethik, Moral, Verantwortung und mitmenschlichem Umgang mit meinem eigenen Standpunkt überein? Diese und andere Fragen gilt es zunächst sich selbst zu stellen und danach Angebote erst einmal selbst zu bewerten.
Es wird deshalb in Zukunft darauf ankommen, bedenkliche Erscheinungsformen zu definieren und Kritikpunkte zu beschreiben.
Einheitliche Merkmale gibt es immer weniger. Pauschalisierungen helfen nicht weiter.

Wenn Sie mehr über uns und unsere Arbeit wissen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen. Hier können Sie die Chronik unserer Arbeit in den letzten 40 Jahren und weitere interessante Beiträge herunterladen.

So können Sie uns erreichen:

 

Wenn Sie Probleme mit derartigen Gruppen haben, mehr über unsere Arbeit wissen möchten oder uns bei unserer Arbeit unterstützen wollen, können Sie uns gerne über folgende Adressen erreichen:

per e-Mail:

info@sektenwatch.de

per Brief

Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus e.V. 
1. Vorsitzender Willi Röder
Kremserstr. 35
87437 Kempten

per Fax:

0831-5659717

So können Sie unsere Arbeit unterstützen:
 

Spendenkonto

Nr. 432 027 030 3

HypoVereinsbank München

BLZ 700 202 70

IBAN: DE45700202704320270303
(Paper form: DE45 7002 0270 4320 2703 03)
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