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  • Linda fragt: Kurz und knackig-neue Erklärvideos zum Thema

    Linda fragt – Tom antwortet. Ein neues Angebot mit Kurzvideos und Informationen zu unterschiedlichen Weltanschauungsfragen.

  • Rechtsextremismus damals und heute – Neue zweibändige Edition der Elterninitiative

    Mit einer neuen zweibändigen Edition geht die Elterninitiative zur Hilfe gegen seelische Abhängigkeit und religiösen Extremismus auf aktuelle Entwicklungen und gesellschaftliche Hintergründe des Rechtsextremismus ein.

    Im ersten Band „Wie Hitler wurde was er war“ stellt Manfred Ach die Entwicklung Hitlers bis zum Putsch in München dar. Ein Themenbereich, der bisher nur wenig untersucht wurde. Die innere Entwicklung von Adolf Hitler gilt mit dem Jahr 1923 als abgeschlossen. Untersucht werden wesentliche Wendepunkte und entscheidende Schubkräfte auf dem Weg dorthin. Was ist Wahrheit, was Legende, was Fehlinterpretation? Manfred Achs fundierte Analyse ist ein aktueller Forschungsbericht, der Lücken schließt und einen neuen Blick auf Hitler er­möglicht.

    Seine Analyse macht deutlich: Die Aussage „Hätten die Menschen damals ‚Mein Kampf‘ gelesen, wäre Hitler nicht gewählt worden“, ist falsch. Vielmehr war vieles von dem, was er damals formulierte, zumindest in etlichen Kreisen ein akzeptiertes Gedankengut, wenn nicht sogar teilweise Mehrheitsmeinung.

    Der zweite Band  Rassismus im neuen Gewand  – Herausforderungen im Kommunikationszeitalter 4.0 schlägt die Brücke zur Gegenwart. Er ergänzt Achs historische Untersuchung und zeigt die Brisanz des nationalsozialisti­schen Erbes in Gestalt des neuen Rechtsextre­mismus in seinen vielfältigen Schattierungen auf. Die aktuell zu beobachtenden Tendenzen, vor allem in sozialen Netzwerken, oder die Wahlergebnisse in vielen europäischen Ländern zugunsten populistischer und extremistischer Parteien geben zur Besorgnis Anlass. Die Möglichkeiten der Propaganda über Internet und neue Medien, die Manipulationsmöglichkeiten über Social Bots und Al­gorithmen, der „Tunnelblick“ der digitalen Gesellschaft – dies alles lässt nichts Gutes erahnen.

    Manfred Ach: Wie Hitler wurde, was er war – Der aktuelle Befund München 2016, 728 S., EUR 18,90

    Udo Schuster (Hrsg): Rassismus im neuen Gewand  – Herausforderungen im Kommunikationszeitalter 4.0 München 2017, 300 S., EUR 9,90

    Beide Bände können zur Vorzugspreis von zusammen 18,90 € über den Verlag der A.R.W., Postfach 500107, 80971 München / arw.manfred_ach@gmx.de oder die Elterninitiative (www.sektenwatch.de) bezogen werden.

     

  • Wie Hitler wurde, was er war – Neue Studie zu Hitlers Werdegang vor 1923

    Manfred Ach 

    Wie Hitler wurde, was er war – Der aktuelle Befund

    München 2016, 728 S., EUR 18,90

     

    Was? Wie bitte? Wieso noch ein Hitler-Buch? Über Hitler weiß man doch alles“, meinen überhebli­che Besserwisser. Nein, „man“ weiß über ihn immer noch zu wenig. Pauschalisierungen spielen ei­ner Erkenntnisverweigerung in die Hände. Man will Hitler nur als Marionette sehen. Man hat ihn schon damals unterschätzt und diese (seine!) Rechnung geht auch heute noch auf.

    Jetzt verstehe ich Hitler!“ So äußerten sich viele Leser nach der Lektüre des Buches „WIE HITLER WURDE, WAS ER WAR“. Vor allem jene, die bisher den Erklärungen gefolgt waren, die Hitler entweder bagatellisieren oder mit Hilfe von phantasievollen Verschwörungstheorien aufwerten wollten.

    Das „Zeitfenster“, das dieses Buch in Zusammenhang mit Hitlers Leben untersucht, schließt mit dem November 1923. Man darf davon ausgehen, dass ab diesem Zeitpunkt eine beinahe lücken­lose historische Dokumentation vorliegt, denn die innere Entwicklung von Hitler gilt mit dem Jahr 1923 als abgeschlossen. Auf dem Weg dorthin gab es aber und gibt es noch vieles zu entdecken. Untersucht werden deshalb die in diesem Zeitraum wesentlichen Wendepunkte und entscheiden­den Schubkräfte. Was ist Wahrheit, was Legende, was Fehlinterpretation?

    Die Forschungsergebnisseder letzten Jahre erforderten eine Revision von Hitlers Herkunfts- und Formationsgeschichte, in die sich viele Fehler eingeschlichen hatten, die noch heute in namhaften Biografien kolportiert werden. Auch sind dort Geschehnisse von größter Tragweite oft nicht als solche erkannt bzw. kaum wahrgenommen worden.

     

    Dieses Buch versucht, hartnäckigen Legenden und Fehldeutungen keine Chance zu geben und nimmt, wo es nötig ist, Stellung zu abenteuerlichen Spekulationen. Es möchte den aktuellen For­schungsstand zu Adolf Hitlers Entwicklung bis zum Jahr 1923 zusammenfassen, die Interpreta­tionen dieser Formationsjahre kritisch diskutieren und eine Synopse anbieten, die Lücken schließt und einen neuen Blick auf Hitler ermöglicht. Das Ergebnis ist allerdings alles andere als beruhi­gend.

    Gebührenden Raum nimmt in dieser Untersuchung auch die Darstellung des völkisch-religiösen und rassenideologischen Umfelds ein, das Adolf H. für seine Zwecke je nach Bedarf zu instru­mentalisieren wusste. Gerade dieser Aspekt dürfte Leser von heute sensibilisieren. Das Thema ist keineswegs „zu den Akten zu legen“. Ein Vorwort von Udo Schuster macht dies deutlich.

     

    Das Konzept des Buches folgt der Überlegung, dass der Stil wissenschaftlicher Arbeiten oft müh­selig, langwierig und weitgehend anachronistisch ist. Alle Fakten dieses Buches sind zwar überprüf­bar und berücksichtigen die neuesten historischen Forschungsergebnisse, aber die dazwischen ein­geschobenen persönlich gehaltenen Anekdoten und Dialogpartien wollen die quasiobjektive Ebene der Wissenschaft bewusst verlassen. Sie sind als deren Vertiefung, nicht als literarische Überhö­hung gedacht.

     

    Die 2010 erschienene Erstauflage (unter dem Titel „Das Nekrodil“) wurde verbessert und bedeu­tend erweitert. Die bis 2016 veröffentlichten neueren historischen Darstellungen (z. B. von Berm­bach, Eberle, Fleischmann, Longerich, Plöckinger, Pyta, Ullrich und Weber) sowie die „Kritische Edition“ von „Mein Kampf“ wurden entsprechend berücksichtigt.

    erschienen im Verlag A.R.W., Postfach 500107, 80971 München / arw.manfred_ach@gmx.de

  • Der kaum beachtete Rechtsextremismus – Braune Esoteriker, Reichsbürger und Verschwörungstheorien

    Rassismus im neuen Gewand  – Herausforderungen im Kommunikationszeitalter 4.0
    Udo Schuster (Hrsg)
    München 2017, 300 S., EUR 9,90
     
    Es gibt eine braune esoterische Szene, durch die rechtsextremes Gedankengut in Kreisen gesell­schaftsfähig wird, wo man es eher nicht vermutet, und die dies selbst weit von sich weisen würden. Während rechtsextreme Parteien, wie NPD, DVU und Republikaner, seit Jahren in den Verfas­sungsschutzberichten des Bundes und der Länder auftauchten, wird der Bereich des esoterischen Rechtsextremismus und Rassismus so gut wie nicht beachtet, obwohl er wesentlich breitere Bevöl­kerungsschichten anspricht als die alten und neuen Nazis.

     

    Der Esoterikmarkt stellt einen durchaus ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor dar. Gerade mit eso­terischer Literatur werden heute Milliardenumsätze getätigt. Experten zufolge ist etwa ein Viertel davon rechtsextremem und rassistischem Gedankengut gegenüber offen eingestellt. Noch stärker verbreitet sind diese antidemokratischen Ideen im Internet zu finden. Es gibt einen regelrecht rechtsreligiösen Untergrund: der harte Kern deutsch-völkischer und neugermanisch-religiöser jun­ger Menschen wird auf etwa 10.000 Anhänger geschätzt.

     

    Auf diese vielfältigen Erscheinungsformen geht das Buch „RASSISMUS IM NEUEN GE­WAND“ ein. Der Sammelband umfasst Beiträge verschiedener Experten auf diesem Gebiet, die die einzelnen Facetten dieser Szene ausleuchten.
     
    I n h a l t s v e r z e i c h n i s
     
    Manfred Ach
    Vorwort: Er ist wieder da!
     
    Udo Schuster
    Deckmantel Esoterik und Spiritualität – Das Internet als Plattform für Rassismus und weltanschaulichen Extremismus
     
    Jan Rathje
    „Reichsbürger“ : Verschwörungsideologie mit deutscher Spezifik
     
    Dr. Rainer Fromm
    Rechtsradikalismus in der Esoterik: Verschwörungswahn zwischen grauen Männern, alten Ufos und der schwarzen Sonne
     
    Alma Fathi M. A.
    Die ideologischen Hintergründe der Germanischen Neuen Medizin
     
    Lothar Galow-Bergemann
    Heuschrecken, Gier und Weltverschwörung: Regressiver Anti-Kapitalismus und das antisemitische Ressentiment
     
    Dr. Matthias Pöhlmann
    „Erleuchtung auf dunklen Pfaden“ : Zu den Hintergründen und Erscheinungsformen brauner Esoterik
     
    Peter Bierl
    Der braune Geist der Waldorfpädagogik
     
    Dr. Roman Schweidlenka
    Rechte Energie in esoterischem Zeitgeist
     
    Julian Feldmann
    Die völkische Ludendorff-Bewegung
     
    Peter Bierl
    Feindbild Mensch – Ökofaschismus, Esoterik und Biozentrismus und ihre Verbindungslinien
     
    Willi Röder
    Rassereligiöse Wurzeln dargestellt anhand des Armanenordens
     
    Dr. Roman Schweidlenka
    Jugendkulturen und ihr Bezug zum Rechtsextremismus in Geschichte und Gegenwart
     
    erschienen im Verlag 
    A.R.W., Postfach 500107, 80971 München
    arw.manfred_ach@gmx.de
    URL: http://www.religio.de/arw
  • Die Verschwörungssekte des Ivo Sasek

    „Wir erlösen uns von dem Bösen“ heißt ein neuer Beitrag in BR Kontrovers vom 30.11.2016.

    Beschäftigt man sich mit Verschwörungstheorien, trifft man immer wieder auf Ivo Sasek und seine „Anti Zensur Koalition“/“Organische Christusgeneration. Mit seinem Fernsehsender „klagemauer.tv“ verbreitet er in professionell aufgemachten „Nachrichtensendungen“ Verschwörungstheorien aller Art und antidemokratisches Gedankengut.
    Gleichzeitig bietet er mit seinen AZK-Konferenzen Scientologen, Rechtsextremisten und Verschwörungsideologen eine Plattform. Wes Geistes Kind er ist, macht folgendes Zitat deutlich:
    „Ich sage ‚ohne Diktatur geht es nicht‘, weil diese Schöpfung ist nicht auf Demokratie eingestellt……“

    Mehr dazu unter:

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/kontrovers/verschwoerung-sekte-klagemauer-tv-102.html

    und   http://www.br.de/nachrichten/verschwoerung-sekte-klagemauer-tv-100.html