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  • Scientology: Macht, Missbrauch und Manipulation – ein Blick hinter die Fassade

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    Was geschieht hinter den Kulissen der Scientology-Organisation?

    Die ZDFinfo-Dokumentation „Scientology – Macht, Missbrauch, Manipulation“ beleuchtet die Strukturen der Organisation und lässt Menschen zu Wort kommen, die sie verlassen haben. Sie berichten von unmenschlichen Arbeitsbedingungen, psychischer und körperlicher Gewalt, Isolation und erheblichen Einschränkungen ihrer persönlichen Freiheit.

    Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Sea Org, der sogenannte Milliarden-Jahre-Vertrag und das umstrittene „Rehabilitation Project Force“ (RPF), das Aussteiger als Straf- und Umerziehungsprogramm beschreiben. Zugleich geht es um prominente Unterstützer, den weltweiten Immobilienbesitz und die Frage, wie sich Scientology angesichts des von Experten beschriebenen Mitgliederschwunds entwickelt.

    Wie funktionieren die Machtstrukturen von Scientology? Und welche Folgen kann die Zugehörigkeit für Betroffene haben? Die Dokumentation gibt Anlass, die Selbstdarstellung der Organisation kritisch zu hinterfragen und den Erfahrungen ehemaliger Mitglieder Aufmerksamkeit zu schenken.

    Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zu Scientology. Unser Beitrag „Hat das was mit Scientology zu tun?“ bietet Orientierung bei der Prüfung möglicher Verbindungen und hilft dabei, entsprechende Hinweise sachlich einzuordnen.

    ZDFinfo-Dokumentation ansehen

    Weitere Informationen auf Sektenwatch

    Hashtags

    #Scientology #Sektenwatch #SeelischeAbhängigkeit #PsychischeManipulation #GeistigerMissbrauch #Machtstrukturen #Aussteiger #Weltanschauung #Aufklärung #Skeptix

  • Wenn Hellseher mit dem Leid anderer Profit machen

    Ein Kind verschwindet spurlos. Ein Angehöriger ist schwer erkrankt. Ein geliebter Mensch stirbt. In solchen Situationen sind Menschen besonders verletzlich – und besonders empfänglich für diejenigen, die scheinbar Antworten auf Fragen geben können, auf die es keine einfachen Antworten gibt.

    Der aktuelle Beitrag im Skeptix-Blog von Bernd Harder nimmt insbesondere sogenannte Vermisstenhellseher und ihre „übersinnlichen“ Ermittlungen in den Blick. Am Beispiel vermisster Kinder wird deutlich, wie Hellseher mit vermeintlichen Fähigkeiten Aufmerksamkeit erzeugen und sich selbst als Hilfe bei der Suche nach Vermissten darstellen – ohne tatsächlich zur Aufklärung der Fälle beizutragen.

    Doch die Problematik reicht weiter: Was verspricht die Esoterik Menschen angesichts von Krankheit, Verlust und Tod? Und warum können gerade existenzielle Krisen zum Einfallstor für esoterische Deutungen und Heilsversprechen werden?

    Der Beitrag zeigt, wie aus der nachvollziehbaren Sehnsucht nach Orientierung und Gewissheit eine „wohlklingende Egozentrik“ entstehen kann – mitunter auf Kosten derjenigen, die sich in besonders schwierigen Lebenssituationen befinden.

    Ein lesenswerter Beitrag über Hellseherei, menschliche Verletzlichkeit und die Grenzen vermeintlicher Gewissheiten.

    Zum aktuellen Beitrag im Skeptix-Blog

    Mehr zum Thema Esoterik finden Sie auf unserer Homepage. Der Fachbeitrag „Esoterik 2.0 – Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt. Die Kulte der ‚Neuen Zeit‘, ihre Methoden und die Gefahren“ beschäftigt sich ausführlicher mit esoterischen Weltanschauungen, ihren Methoden und möglichen Gefahren.

    Fachbeitrag „Esoterik 2.0“ lesen

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  • Wenn Heilversprechen zur Schuldzuweisung werden

    Was passiert, wenn Menschen mit Behinderungen nicht nur mit Barrieren, sondern auch mit esoterischen Heilsversprechen konfrontiert werden? Der Skeptix-Autor Bernd Harder macht auf eine aktuelle Kurz-Dokumentation des Magazins andererseits aufmerksam, die genau diesen Mechanismus untersucht.

    Die Doku „Wie esoterische Heils-Versprechen Menschen mit Behinderungen zum Problem machen“ zeigt, wie sogenannte Wunderheilungen problematisch werden können: Bleibt die versprochene Heilung aus, kann die Verantwortung dafür dem betroffenen Menschen selbst zugeschoben werden. Damit geraten nicht nur wissenschaftlich unbelegte Heilversprechen in den Blick, sondern auch ein Menschenbild, das Krankheit und Behinderung individualisiert und gesellschaftliche oder medizinische Faktoren ausblendet.

    Gerade dort, wo Menschen sich in einer besonders verletzlichen Lebenssituation befinden, können solche Versprechen emotionalen Druck erzeugen und Abhängigkeiten begünstigen. Die Dokumentation lässt Betroffene und Expertinnen und Experten zu Wort kommen, darunter die Psychologin Pia Lamberty und Ulrike Schiesser von der Bundesstelle für Sektenfragen.

    Ein Blick in unsere eigene Informationsarbeit zeigt, dass diese Problematik keineswegs neu ist. In dem Fachartikel „Der Krankheitsbegriff in esoterischen Weltanschauungssystemen“ wird untersucht, wie bestimmte esoterische Krankheitsmodelle Krankheit als Folge der persönlichen geistigen Haltung oder ungelöster psychischer Konflikte interpretieren. Besonders problematisch wird es dort, wo der Erfolg einer Therapie vom Verhalten und der Einstellung des Patienten abhängig gemacht und damit die Verantwortung für den Therapieerfolg vom Behandelnden auf den Betroffenen verlagert wird.

    Genau hier liegt eine zentrale Gefahr: Aus dem Versprechen, durch die „richtige“ innere Haltung gesund werden zu können, kann schnell die Botschaft werden, dass derjenige selbst verantwortlich sei, wenn die Heilung ausbleibt. Für Menschen mit schweren oder dauerhaften Erkrankungen und Behinderungen kann eine solche Deutung besonders belastend sein.

    Die kritische Auseinandersetzung mit solchen Weltanschauungen gehört deshalb auch zur Aufklärungsarbeit der Initiative gegen seelische Abhängigkeit, religiösen und weltanschaulichen Extremismus. Es geht darum, fragwürdige Heilsversprechen zu erkennen, Betroffene vor Schuldzuweisungen zu schützen und zwischen seriöser medizinischer Behandlung und weltanschaulich begründeten Heilungsversprechen zu unterscheiden.

    Zum Skeptix-Beitrag
    Zur Original-Doku

    Mehr zum Krankheitsverständnis in esoterischen Weltanschauungssystemen erfahren Sie in unserem Fachartikel:

    „Der Krankheitsbegriff in esoterischen Weltanschauungssystemen“

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  • Neu bei „Seelenfänger“

    „Meister und Mausi“ – ein Blick hinter die Fassade einer Zen-Gruppe

    Wie viel Nähe, Abhängigkeit und Kontrolle kann in einer spirituellen Gemeinschaft stecken? Der BR-Podcast „Seelenfänger“ beschäftigt sich in seiner aktuellen fünfteiligen Reihe „Meister und Mausi“ mit einer Zen-Gruppe, deren Mitglieder sich von ihrem Meister Liebe, Schutz und eine gute Wiedergeburt erhoffen.

    Ehemalige Mitglieder berichten von Angst, Druck und Manipulation. Thematisiert werden unter anderem der Umgang mit Geld, Beziehungen und persönlichen Entscheidungen sowie die besondere Rolle der Frau des Meisters. Die Betroffenen schildern Erfahrungen, die einen kritischen Blick auf spirituelle Abhängigkeiten und gruppendynamische Prozesse werfen.

    Auch die Gegenseite kommt zu Wort: Der Meister und seine Frau weisen die gegen sie erhobenen Vorwürfe zurück. Die abschließende Folge „Meister und Mausi: Vor Gericht“ beschäftigt sich mit den gerichtlichen Auseinandersetzungen, die nach Veröffentlichung des Podcasts entstanden sind.

    Die fünfteilige Reihe ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie journalistische Recherche hinter die Fassade einer spirituellen Gemeinschaft blicken kann – und welche Mechanismen entstehen können, wenn Vertrauen, Abhängigkeit und Macht miteinander verbunden werden.

    Mehr zum Thema emotionaler und seelischer Missbrauch: In unserem Tagungsbericht „Seelischer, emotionaler, geistlicher und geistiger Missbrauch – Erscheinungsformen, Herausforderungen und Hilfeperspektiven“ beschäftigen wir uns ausführlicher mit diesen Themen.

    ▶ Zum BR-Podcast „Seelenfänger“

    🎧 Alle Folgen bei ARD Sounds anhören

    📖 Mehr zum Thema – unser Tagungsbericht 2024

    #Seelenfänger #MeisterUndMausi #SpirituelleAbhängigkeit #Manipulation #Gruppendynamik #MachtUndAbhängigkeit #SeelischerMissbrauch #GeistlicherMissbrauch #Aufklärung

  • The COM-Netzwerk, 764 und White Tiger-neue Online Kulte geben Anlass zur Besorgnis

    „Kinderfänger 2.0“: Sadistische Netzwerke im Internet

    Wie gelangen extremistische und sadistische Online-Netzwerke bis in die Kinderzimmer? Die TV-Spezialsendung „Kinderfänger 2.0 – Im Visier sadistischer Netzwerke“ von PULS 4 beschäftigt sich mit The COM und der Frage, wie Kinder und Jugendliche über Social Media, Chats und Online-Games manipuliert und zu Gewalt gegen sich selbst und andere gebracht werden können.

    Für die Recherche sprachen die Journalisten Magdalena Punz und Dominik Schaden unter anderem mit Ermittlern von EUROPOL. Dabei geht es um die internationale Dimension solcher Online-Netzwerke und die Gefahren, denen insbesondere junge Menschen ausgesetzt sein können.

    Die Sendung ist Anlass für einen aktuellen Beitrag im Skeptix-Blog. Dort geht es ausführlicher um 764, The COM und White Tiger sowie um die Gefahren entsprechender Online-Communities.

    Zum Beitrag im Skeptix-Blog

    Die ursprüngliche Presseinformation zur Sendung finden Sie hier:

    Zur Presseinformation

    Weitere Informationen und Beiträge zum Themenbereich 764 finden Sie auch auf unserer Homepage:

    Weitere Informationen zu 764 auf unserer Homepage

    Hinweis: Die behandelten Inhalte sind teilweise belastend. Es geht unter anderem um Gewalt, Selbstverletzung und die gezielte Manipulation von Kindern und Jugendlichen.

    #Skeptix #764 #TheCOM #WhiteTiger #OnlineCommunities #Extremismus #Jugendschutz #Medienkompetenz #Aufklärung #NihilisticViolentExtremism