Wenn Hellseher aus dem Leid anderer Profit machen

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Ein Kind verschwindet spurlos. Ein Angehöriger ist schwer erkrankt. Ein geliebter Mensch stirbt. In solchen Situationen sind Menschen besonders verletzlich – und besonders empfänglich für diejenigen, die scheinbar Antworten auf Fragen geben können, auf die es keine einfachen Antworten gibt.

Der aktuelle Beitrag im Skeptix-Blog von Bernd Harder nimmt insbesondere sogenannte Vermisstenhellseher und ihre „übersinnlichen“ Ermittlungen in den Blick. Am Beispiel vermisster Kinder wird deutlich, wie Hellseher mit vermeintlichen Fähigkeiten Aufmerksamkeit erzeugen und sich selbst als Hilfe bei der Suche nach Vermissten darstellen – ohne tatsächlich zur Aufklärung der Fälle beizutragen.

Doch die Problematik reicht weiter: Was verspricht die Esoterik Menschen angesichts von Krankheit, Verlust und Tod? Und warum können gerade existenzielle Krisen zum Einfallstor für esoterische Deutungen und Heilsversprechen werden?

Der Beitrag zeigt, wie aus der nachvollziehbaren Sehnsucht nach Orientierung und Gewissheit eine „wohlklingende Egozentrik“ entstehen kann – mitunter auf Kosten derjenigen, die sich in besonders schwierigen Lebenssituationen befinden.

Ein lesenswerter Beitrag über Hellseherei, menschliche Verletzlichkeit und die Grenzen vermeintlicher Gewissheiten.

Zum aktuellen Beitrag im Skeptix-Blog

Mehr zum Thema Esoterik finden Sie auf unserer Homepage. Der Fachbeitrag „Esoterik 2.0 – Wie sie die Köpfe leert und die Kassen füllt. Die Kulte der ‚Neuen Zeit‘, ihre Methoden und die Gefahren“ beschäftigt sich ausführlicher mit esoterischen Weltanschauungen, ihren Methoden und möglichen Gefahren.

Fachbeitrag „Esoterik 2.0“ lesen

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